TSV Röthenbach b. St. Wolfgang

Panorama des Sportgeländes im Winter

Prävention

Helma Bartsch – seit 50 Jahren „Vorturnerin“

Nachdem sich in den 1960er Jahren Damen aus Röthenbach b. St. Wolfgang schon gymnastisch betätigten, wurde 1967 eine Turnabteilung beim TSV gegründet. Treibende Kraft und erste Abteilungsleiterin war damals Gemeinderätin Betty Krumholz, die Helma Bartsch als Vorturnerin gewinnen konnte. Seitdem kümmert sich Helma Bartsch um die Kinder-, Jugendlichen- und Erwachsenengymnastik. Die Zahl der Turnflöhe wuchs schnell. Da half ab 1972 Margrit Wicklein mit; seitdem bekommen die Kinder Helma und Margrit meist im Doppelpack.

Ein Motiv unter dem Helma Bartsch ihre jungen und alten Schützlinge betreute, ist in nebenstehendem Text zu lesen, den sie einer Turnschwester ins Stammbuch schrieb. Es ist ihre Liebe zu Kindern, Erwachsenen, Seniorinnen und Senioren, die es ihr möglich machte so lange, so engagiert mit viel Energie und Zeitaufwand als Übung- und Abteilungsleiterin für unseren Verein tätig zu sein, auch wenn Ehemann Helmut öfters grummelte.

Liebe Leserinnen und Leser, es ist nun 50 Jahre her, seit Helma „vorturnt“. Da gibt es natürlich Omas und Opas, die Helma unter ihre Fittiche nahm, die wiederum ihre Kinder zu Helma brachten und jetzt sind die Enkel bei ihr.

Beispiele gefällig: Da nehmen wir Elisabeth und Peter Grabbe, deren Tochter Julia im Kinderturnen war und deren Kinder Anton und Ida nun von Helma betreut werden.

Oder Renate Liebl, die von Anfang an dabei war und deren Tochter Carla und Enkelin Anna Marie das Turnen bei Helma genossen haben. Auch Waltraud Frank, Tochter Renate und die Enkel Felix und Jonas gingen durch Helmas Schule, wobei Waltraud und Renate beim Kinderturnen kräftig mithalfen. Gabi Babinski turnte bei Helma und brachte ihre Tochter Anke und die wiederum ihre Kinder Emma (unser Titelbild Juni/Juli 2015) und Jonas in die Schwarzachhalle.

Es gibt noch viele Röthenbacher Familien mehr, bei welchen 3 Generationen von Helma turnerisch und gymnastisch betreut wurden und werden.

Die Damen, die jetzt meist bei „Beweglich und Stabil“ von Helma trainiert werden, wurden früher hart angefasst.
„Also meine Damen: Laufen, Laufen, Laufen! Die Knie hoch und anfersen! Hopp! Hopp! Hopp!“.
Dieser Ansporn Helmas ist verbürgt. Dabei kam der Spaß nicht zu kurz, wie das Bild einer Charleston-Vorführung zeigt. Es könnte vor 30 Jahren gewesen sein, an erster Stelle steht Helma, dahinter Margrit. Einige der Leserinnen werden sich wiedererkennen.

Vieles mehr wurde unter der Leitung von Helma angestoßen und ausgeführt. Früher gingen die Turnkinder zu Wettkämpfen und zur Kinderolympiade. Hier waren eine perfekte Organisation und umfassende Wettkampfbetreuung zu gewährleisten.

Für die Ablegung des Sportabzeichens wurde unter Helma trainiert und das Turnabzeichen für die Kleinsten beim TSV abgenommen. Eine Pop-Kids-Tanzgruppe wurde ins Leben gerufen und die Prävention samt Rückenschule ausgebaut.

Das jüngste Projekt von Helma, die Yoga-Kurse erfreuen sich großer Beliebtheit. Die Abteilungsleitung Turnen obliegt ihr schon lange und die Leitung der Abteilung Prävention betreut sie nebenbei mit.

Wer heute bei „Beweglich und Stabil“ mitmacht wird von Helma aus der Puste gebracht, wobei sie alle Übungen vor- und mitmacht und mit kräftiger Stimme ihre Anweisungen gibt. Helma turnt immer noch vor!

Helma, wir danken Dir!

Die Vorstandschaft,
der Verwaltungsrat und alle,
die im Verein mit Turnen zu tun haben.


Julia 1986 (7 Jahre) mit Helma und Margrit


Ida in sicheren Händen


„Also meine Damen: Laufen, Laufen, Laufen! Die Knie hoch und anfersen! Hopp! Hopp! Hopp!“.