TSV Röthenbach b. St. Wolfgang

Panorama des Sportgeländes im Winter

Geschichte

Chronik von Röthenbach bei St. Wolfgang und des TSV

(überarbeitet und der Rechtsschreibung angepasst von Bernhard Hölzl)

Röthenbach entwickelte sich aus zwei Zeidlergütern im Nürnberger Reichswald. Mit seinen Beständen an Heidekraut, Himbeer- und Brombeerstauden, Fichten, Linden und Birken stellte der Reichswald ein ideales Arbeitsgebiet der Bienenzüchter dar
Über die Jahrhunderte hinweg hat auch die geographische Lage an der Salzstraße von Nürnberg nach Bad Reichenhall dem Ort seine Bedeutung verliehen und bewahrt. Der lebhafte Verkehr führte zur Entstehung von bedeutenden Gasthöfen, eines „Kramerladens“ und einer Poststelle. Im Laufe der Jahrhunderte ist der Ort gewachsen und unter der Herrschaft der Nürnberger Patrizier auf Schloss Kugelhammer erstarkt.
Die Dorfkirche ließ Heinrich Meichsner, Schloss- und Lehnsherr auf Schloss Kugelhammer, in den Jahren 1465 bis 1468 erbauen. Glanzpunkte in und um Röthenbach sind daneben das ehemalige Richterhaus, das Schloss Kugelhammer und der BrückkanaI.
König Ludwig startete im Jahr 1836 sein ehrgeiziges Projekt des Ludwig-Donau-Main-Kanals. Durch seine Lage an der künstlichen Wasserstraße profitiert auch Röthenbach. Das erste Schiff aus Nürnberg passierte 1843 Röthenbach.
Im Frühjahr 1886 begann nach mehrjähriger Planung der Bau der 5,3 km lange Nebenbahnlinie von Wendelstein über Röthenbach nach Feucht, die am 1. August 1886 feierlich eingeweiht wurde und eine der kürzesten Bahnstrecken im Königreich Bayern war. Der abseits des Ortes gelegene kombinierte Haltepunkt für den Güter- und Personentransport bestand aus einem hölzernen Lagerschuppen. Dieses in den 1970er Jahren abgerissene Gebäude befand sich etwa in Höhe der Grünfläche zwischen der Auffahrt zur A 73 und der Firma Mang. Mit dem Sommerfahrplan 1961 endet die Epoche der Eisenbahn. Im Januar 1962 beginnt der Abbau der Gleise, der im Frühjahr 1962 abgeschlossen ist.
In seiner geschichtlichen Entwicklung änderte sich das Dorf in Größe und Aussehen bis zum 2.Weltkrieg nur wenig. Lebten 1875 350 Einwohner in Röthenbach, waren es 1939 erst 550. Im Jahre 1977 zählte man jedoch bereits 2200 Einwohner. Im Mai 2002 sind es laut Statistik 2481. Parallel dazu vermehrte sich nach 1945 auch die Anzahl der Gewerbe- und Handwerksbetriebe (Schraubendreherei, Fenstermacher, Baugewerbe u.v.m). Auch neue Dienstleistungsbetriebe ließen sich nieder: Kreditinstitute, Drogerie, Arztpraxen u.v.m.
Bis 1978 war Röthenbach selbständig. Noch vor der Gemeindegebietsreform wurde mit dem Bau der neuen Grundschule und der Schwarzachhalle begonnen.

Die TSV-Gründung 1927

Die Fußballbegeisterung in den zwanziger Jahren war groß im Frankenland. Der 1. FC Nürnberg und die Spielvereinigung Fürth waren Deutscher Meister beim DFB, die SpVgg Nürnberg-Ost beim ATSK und die DJK Sparta beim DJK-Sportbund. Zum besseren Verständnis für die heutige Generation muss dazu erklärt werden, dass es vor dem 2. Weltkrieg noch keinen gemeinsamen Sportbund, sondern drei selbständige Verbände, den “bürgerlichen” Deutscher Fußball-Bund (DFB), den Arbeitersportverband ATSK und den “kirchlichen” Sportverband der Deutschen Jugendkraft (DJK) gab. Alle drei Verbände spielten ihre eigenen deutschen Fußballmeisterschaften aus.

Im benachbarten Wendelstein gab es bereits drei Vereine mit Fußballmannschaften. Auch im damals noch ziemlich kleinen Reichswalddorf Röthenbach bei St. Wolfgang wurde auf dem Platz am ehemaligen Kanalhafen und dem gemeindeeigenen Platz südlich des Bahnhofs von jung und alt dem runden Leder nachgejagt. Bereits 1925 trug man ohne Verbandszugehörigkeit Privatspiele aus.
1927 wurde dann beim Postwirt Brunner der Turn- und Sportverein Röthenbach bei St. Wolfgang aus der Taufe gehoben. Zum 1. Vorstand wählten die Mitglieder Gemeinderat Friedrich Bretzner, die Kasse verwaltete Hans Sporer. Noch im selben Jahr wurde die erste Röthenbacher Fußballmannschaft aufgestellt und der Verein beim Arbeiter-, Turn- und Sport-Kartell (ATSK) als Mitglied angemeldet.
Auch wenn Röthenbach b. St. Wolfgang 1927 noch ein bescheidenes Dorf war, verlegten im Zuge der Industrialisierung viele Industriearbeiter ihren Wohnsitz an die Schwarzach. Diese bildeten den Kern der Fußballmannschaft. Deshalb erfolgte die Anmeldung beim ATSK. Das bedeute aber auch, dass nur Spiele gegen Vereine des ATSK angetreten werden konnten. Der FV Wendelstein gehörte beispielsweise dem DFB an.

Die ersten Jahre

Das gemeindeeigene Grundstück am Bahnhof der Bahnlinie Feucht – Wendelstein wurde in Gemeinschaftsarbeit der damals ca. 30 Mitglieder als Sportplatz ausgebaut. Die Mannschaft selbst nahm einen raschen Aufstieg. Gespielt wurde in schwarzen Hosen und blauschwarz senkrecht gestreiften Hemden (Trikots). Bereits in der Saison 1931/32 schaffte man bei den Aufstiegsspielen in Nürnberg-Zabo den Aufstieg in die nächst höhere Klasse. Nun musste auch gegen Gegner aus Ansbach, Spalt, Cadolzburg und Neumarkt angetreten werden.
Bei der heutigen Motorisierung ist dies kein Problem. In Zeiten, in denen bereits F-Junioren zu Auswärtsspielen über 40 Kilometer gefahren werden müssen, spielen Entfernungen offenbar keine Rolle mehr. In den 30er Jahren gab es aber im ganzen Verein noch keinen PKW. Zu den Spielen in Wendelstein, Feucht, Altenfurt und zu den Nürnberger Vereinen wurde meistens mit dem Fahrrad gefahren, sogar nach Neumarkt ist die Mannschaft samt Anhänger einmal „per pedes“ unterwegs gewesen. Noch schwieriger war es in der Jugendmannschaft, da nicht einmal alle Spieler ein Fahrrad besaßen.

Auf der Ladefläche des LKW unterwegs

Zu den meisten Auswärtsspielen mit größeren Entfernungen wurde jedoch der Lkw des Wendelsteiner Boten benützt. Auf die Ladefläche wurden Bänke gestellt, im Sommer die Plane zurückgeschlagen (im Winter saß man im Finstern) und so ging es oft mit 30 Mann unter Hinterlassung einer kilometerlangen Staubfahne über die Schotterstraßen auf große Fahrt, bei der auch die Fußballerfrauen fast immer dabei waren.
1928/29 konnte auch eine Jugendmannschaft am Rundenspielbetrieb teilnehmen. Diese stellte dann 1932 den Kern der 1. Mannschaft, was nicht immer ganz freiwillig geschah. Im Jahr 1932 hatte die 1. Herrenmannschaft mit großen Aufstellungsschwierigkeiten zu kämpfen. Besonders die Torwartfrage war akut, da kein Reservetorwart zur Verfügung stand. Unser Ehrenmitglied Karl Rösch, der dem Verein seit 1930 angehört, wurde kurzerhand in dem Passantrag um ein Jahr älter gemacht und konnte den erkrankten Stammtorhüter Georg Böhm im Lokalderby gegen den Arbeitersportverein Wendelstein vertreten. Obwohl in den Reihen der Wendelsteiner (die damals auch international zum Einsatz kommenden) Arzenhofer Brüder standen, wurde das von der Rivalität der beiden Vereine geprägte Spiel nur mit 4:5 verloren.

Wie Ehrenmitglied Karl Rösch in der Festschrift zum 60. Vereinsjubiläum berichtet, wurden in den Jahren 1927-1933 insgesamt 23 Spieler in der Mannschaft eingesetzt. “Sicher wird jeder der damaligen Spieler einverstanden sein, wenn man “Rattl” Effenhauser und den Meier’s Hanni als die herausragenden Spieler dieser Epoche bezeichnet”, schrieb Karl Rösch.

Die Zwangsauflösung 1933

Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 wurden alle Mitgliedsvereine des ATSK und somit auch der TSV Röthenbach/St.W. zwangsaufgelöst. “Mitten in der Aufwärtsentwicklung des TSV kam dann der schwarze Tag mit der Nachricht vom Verbot des ATSK 1933 durch die neuen Machthaber des Dritten Reiches, die angeordnete Auflösung des Vereins und die Beschlagnahme des Vereinsvermögens. Der Schock war damals so groß, sodass ein Teil der Spieler die Stiefel an den Nagel hängte, andere wechselten zu Vereinen des DFB und setzten dort ihre sportliche Laufbahn fort”, schrieb Rösch 1987 rückblickend. Er selber ging zurück zu seinem alten Verein ASN in Nürnberg. Das letzte Spiel fand im April 1933 statt.
Nach Beendigung des 2. Weltkrieges war ein neuer Anfang schwer. Ein Teil der früheren Spieler war gefallen, kam krank heim oder war noch lange in Gefangenschaft. Die Röthenbacher Bevölkerung hatte sich völlig verändert. Fast die Hälfte der Einwohner waren jetzt Heimatvertriebene und Evakuierte, die keine Bindung mehr zum zwangsaufgelösten Verein hatten.

Neuanfang am 6. März 1954

Erst 1954 gelingt es Karl Ebersberger und dem nach Röthenbach versetzten Lehrer Walter Goos, einen Neuanfang zu starten. Am 6. März 1954 wird der Verein als Turn- und Sportverein neu gegründet und Walter Goos einstimmig zum 1. Vorstand gewählt. 2. Vorstand wird Georg Müller, Schriftführer Karl Ebersberger, Kassier Ludwig Zeller und Einkassierer Hans HutzIer. Für die Fußballabteilung sind als Spielleiter Hans Falk und als Spielführer der Bruder des inzwischen verstorbenen 1. Vorstands von 1927-1933, Georg Bretzner, zuständig. Von den Mitgliedern vor 1933 war niemand zur Gründungsversammlung eingeladen worden.
Im 1954 begonnenen Beschlussbuch heißt es zu diesem Abend:
Am 6. März 1954 abends 20 Uhr im Gasthaus Johann Brunner, eröffnet Karl Ebersberger die Gründungsversammlung, mit folgenden Worten: „Wir wollen hier in Röthenbach b.St. W. einen Turn- und Sportverein gründen und hoffen, dass wir die Unterstützung aller Sportfreunde erhalten. In erster Linie ist an eine Fußballabteilung gedacht und anschließend eine Turnabteilung für Frauen, Männer und hauptsächlich für die Jugend. Herr Hans Fuchs berichtete uns seine persönliche Auskunft vom Bayerischen Landessportverband in Nürnberg, wie ein neuer Verein gemeldet werden muss und was wir dann an Beiträgen abzuführen haben. Anschließend wurden Aufnahmescheine verteilt, von denen sofort 30 Stück unterzeichnet abgegeben wurden, somit wurde der Turn- und Sportverein, Röthenbach/b.St.W. gegründet“.
In der ersten Verwaltungsratsitzung am 21.3.1954 wird festgelegt: “Farbe unserer Trikots: grün; Farbe unserer Stutzen: grün und weiß; Farbe unserer Hosen: schwarz”
Als Sportplatz konnte noch für einige Zeit der alte, gemeindeeigene Sportplatz aus der Vorkriegszeit benutzt werden. Dort spielt der TSV von 1954 bis 1958. Nach dem Verkauf des Geländes durch die Gemeinde an die Firma Mang 1958 kann dank des Entgegenkommens der „Von Schlüsselfelder’schen Familienstiftung“ ein Ausweichplatz in unmittelbarer Nähe in Betrieb genommen werden.
Der Gründungsvorsitzende Walter Grass verstirbt am 11.12.1955. Nachfolger wird sein Stellvertreter Max Ziegler. 1957 wird dieser von seinem Stellvertreter Hans Falk abgelöst, dem zu Beginn des Jahres 1958 Werner Folgmann nachfolgt, der bis 1961 Vorsitzender bleibt.
1956 beginnt unter Leitung von Erwin Röder (Männer) und lnge Posseit (Frauen) der Turnbetrieb beim TSV.
Kurzfristig muss 1959 auch der Platz der „Von Schlüsselfelder’schen Familienstiftung“ geräumt werden. In dieser Not verpachtet der Vereinswirt, die Familie Brunner, ihr Grundstück an der Alten Salzstraße im Dezember 1959 dankenswerter Weise an den Verein. Georg Brunner war übrigens von 1957 bis 1958 auch 2. Vorsitzender des TSV. Dank des Entgegenkommens kann der Spielbetrieb aufrechterhalten werden. Allerdings bedurfte es großer Anstrengungen der Verantwortlichen, diesen Platz, der vollkommen neu angesät werden musste, spielbereit zu machen. Da das Grundstück in der engeren Wasserschutzzone liegt, konnten baulich nur Provisorien (eine Baracke mit Umkleidekabinen zunächst an der Nord-West-Ecke) errichtet werden.

Zum ersten Mal B-Klasse

Am 6. Januar 1961 wird Karl Rösch, der im Alter von 15 Jahren den Weg zum TSV gefunden hatte und zuvor über viele Jahre technischer Leiter war, zum 1. Vorsitzenden gewählt. In der Spielzeit 1961/62 gelingt der einstweilige Höhepunkt der Vereinsgeschichte. Unter der Leitung von Karl Rösch und Spielführer Armin Mayer wird mit großem Vorsprung die Meisterschaft der C-Klasse und der Aufstieg in die B-Klasse errungen. Unvergesslich bleibt allen Beteiligten in dieser Saison die Reise zur BSG Stahl Wünschendorf in Thüringen sowie die Einweihung des B-Platzes zur der die Thüringer als Gäste in Röthenbach waren.
Zu Beginn war der Turn- und Sport-Verein ein reiner Fußballclub. 1961 wird auf Initiative von Lydia und Franz David sen. die Tischtennis-Abteilung gegründet, die bei ihrer Gründung aus einer Herren-Mannschaft besteht. Gründungsabteilungsleiter ist Franz David sen.

Seit 1962: TSV 1927 Röthenbach b. St. Wolfgang

In der Jahreshauptversammlung am 6.1.1962 wird dann auf Antrag von Karl Rösch der Beschluss gefasst, das Gründungsjahr 1927 in den Vereinsnamen aufzunehmen. Der Verein gilt damit als Rechtsnachfolger des 1933 zwangsaufgelösten Turn- und Sport-Vereines. Karl Rösch ist es auch, der das noch heute verwendete Vereinsabzeichen entwirft.
Zum 1.6.1962 tritt Herr Rösch zurück. Am 29.7.1962 wird sein Stellvertreter Hans Bogner auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zu seinem Nachfolger gewählt. Der relativ große Finanzbedarf der TT-Abteilung in den ersten Jahren führt zu Differenzen mit einigen Mitgliedern der Fußball-Abteilung. Die Situation eskaliert auf der JHV 1963. Im Protokoll heißt es: “Im Verlauf der Diskussion kam es zwischen einigen Mitgliedern zu einer unschönen Szene, worauf der Abteilungsleiter der Tischtennisabteilung mit seiner Jugend und einigen Mitgliedern den Saal verlies welches mit großem Bedauern hingenommen wurde“.
Angeführt vom Vorsitzenden Rösch, der 1962 TT-Abteilungsleiter ist, beschließen einige Mitglieder am 15. Mai 1964 einen eigenen Tisch-Tennis-Club (TTC) zu gründen. Aushängeschild des TTC ist schon damals die 1. Damen-Mannschaft, die jedes Jahr um eine Spielklasse nach oben klettert und schließlich die süddeutsche Oberliga erreicht. Die im TSV verbliebenen Mannschaften spielen hingegen immer in den unteren Klassen. Der TTC trägt seine Matche in dem ehemaligen Spiellokal des TSV, im Tanzsaal der Gaststätte “Gelber Löwe” der Familien Kübler, aus, während die verbliebenen TSVler in den Tanzsaal im Gasthaus ,,zur Krone” der Familie Haubner ausweichen.
Hans Bogner bleibt Vorsitzender bis 1966 und assistiert danach noch bis 1968 den Vorsitzenden WilIibald Worner (1966-67) und Hans Fuchs (1967-68).

Turnabteilung gegründet

Zwar wird im TSV schon seit 1956 auch geturnt, die Turnabteilung wird aber erst 1967 offiziell gegründet. Schatzmeisterin Betty Krumholz, die seit 1966 im Vorstand mitarbeitet, ist der Motor dieser Gründung. Sie engagiert Helma Bartsch als Vorturnerin, die diese Funktion seit 1967 ausübt und für ihre Verdienste 2001 zum Ehrenmitglied ernannt wurde.
1968 wird Walter Hartebrodt für fünf Jahre 2. Vorsitzender, ein Amt, dass er später nochmals unter Werner Roos und Eduard Ulme zwischen 1989 und 1999 inne hat. Hartebrodt arbeitet zunächst ein Jahr mit Hr. Schrödel und dann vier Jahre mit Ernst Mang als 1. Vorsitzendem zusammen. Mang wird 1969 gewählt und leitet den Verein bis 1975.
Bei der JHV 1969 werden Satzungsänderungen beschlossen und der TSV anschließend als eingetragener Verein (e.V.) ins Vereinsregister eingetragen. Die Vorstandschaft wird nun nur noch alle zwei Jahre gewählt.
Zur Begründung der auf der JHV 1970 beschlossenen Beitragserhöhung heißt es im Protokoll, „diese sei auch dazu, damit der Transport der Fußball-Mannschaft zu den Auswärtsspielen in Zukunft besser funktioniere.“
Seit 1972 leitet Margrit Wicklein die Kinderturnstunden im TSV. Außerdem wird eine Frauen-Fußball-Mannschaft unter Leitung von Josef “Peppi” Joachimsthaler gegründet. Ein Jahr später 1973 folgt die Gründung der Fußball-AH-Mannschaft.
Am 1.3.1973 brennt die Baracke des TSV an der Süd-West-Ecke des heutigen B-Platzes ab. Im September steht an der Süd-Ost-Ecke bereits eine neue. Anlässlich der Einweihung des neuen Vereinsheims am 15.9.1973 treten Röthenbacher Gemeinderat und Feuerwehr zu einem Fußballspiel gegeneinander an. Im Mai 1973 erscheint die erste Ausgabe der Vereinszeitung TSV-Nachrichten. Diese erscheinen alle zwei Monate um “den Kontakt zu den Mitgliedern zu vertiefen” und die Röthenbacher über das sportliche Angebot des TSV zu informieren. Zum 1. Juli 1973 fusionieren die TT-Abteilung des TSV und der TTC Röthenbach (unter seinem Vorsitzenden Paul Kheim) wieder, nachdem der TSV in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 25.6.1973 grünes Licht gegeben hatte.
Am 21.12.1974 wird die von der Gemeinde Röthenbach erstellte Mehrzweckhalle, die Schwarzachhalle, ihrer Bestimmung übergeben. Dies eröffnet neue Möglichkeiten für die Sportausübung. In der Turnabteilung kann nun das Kinderturnen nach dem Alter in drei Gruppen aufgeteilt werden. Unter Leitung von Ernst Zöls beginnt die Skigymnastik in der Schwarzachhalle.
Am 06. Januar 1975 wird Helmut Seidel, der zuvor seit 1973 zwei Jahre stellvertretender Vorsitzender war, zum 1. Vorsitzenden gewählt. Stellvertreter von Seidel wird Rainer Würsig, der ab 1976 für 19 Jahre die Kasse des Vereins verwaltet. Außerdem beschließt die JHV weitere Satzungsänderungen.
Vom 4. bis 6. Juli 1975 findet zu ersten Mal zur Röthenbacher Kirchweih ein NASI-Turnier. NASI steht für Nibelungensiedlung, Alt-Röthenbach, Schwarzachhöhe und In der Lach. Gut ein Jahrzehnt später schlief diese Tradition um den sogenannten “Holzerpokal” dann wieder ein. Die Fußball-A-Jugend nimmt an einem internationalen Turnier in Berlin teil.
In der JHV 1976 wird der Mitgliedsbeitrag an die BLSV-Richtlinien angepasst. Dem TSV gehören 540 Mitglieder an, 278 Erwachsene, 54 Jugendliche 203 Kinder und 5 Ehrenmitglieder. Ende 1976 wird das seit der Wiedergründung 1954 geführte Protokollbuch geschlossen.
Im Oktober 1976 wird erstmals die höchste Vereinsauszeichnung, die Ehrennadel für besondere Verdienste in Gold, an Betty Krumholz verliehen. Von 1966 bis 1976 war sie Schatzmeisterin des TSV.
Am 12. Januar 1977 wird Lydia David, die dem Vorstand seit 1980 mit Unterbrechung bereits als Schriftführerin angehört hat, zur Abteilungsleiterin Tischtennis gewählt. Frau David übte dieses Amt bis zur Ausgliederung der Tischtennisabteilung 2001 aus. Für ihr langjähriges Engagement wurde sie 2001 zum Ehrenmitglied ernannt. Stellvertretender Vorsitzender wird Achim Drobig, der nach 2 Jahren mit Pressewart Rolf Günther die Funktionen wechselt. Günther bleibt 2. Vorsitzender bis 1989, Drobig wird 1985 von Ludwig Kronmeister abgelöst und ist seit dem 2. Referent für Öffentlichkeitsarbeit.
1978 wird die 1. TT-Damen-Mannschaft zum zweiten Mal Meister der Süddeutschen Oberliga. Dies berechtigte zu den Aufstiegsspielen zur Bundesliga. Zum Aufstieg reichte es jedoch nicht. Auch die Fußball-Damen werden Meister. Mitte des Jahres tritt Kassier Rainer Würsig von seinem Amt zurück, um “ein Zeichen gegen die großzügige Ausgabenpolitik des Verwaltungsrates zu setzen” (Protokoll der JHV 1979). Im Herbst 1978 mietet der TSV für eine Symbolmiete von DM 1,- das ehemalige Röthenbacher Rathaus an und richtet einen offenen Jugendtreff darin ein.
Ende 1978 machen Fusionsgerüchte mit dem FV Wendelstein die Runde, denen der 1. Vorsitzende Helmut Seidel auf der JHV 1979 “ganz eindeutig” widerspricht. Außerdem drohte Ende 1978 die Einstellung der TSV-Nachrichten, da “sich kein Vereinsmitglied mehr bereit fand die Herausgabe zu übernehmen”. Die TSV-N gibt es heute im 33. Jahrgang immer noch.

Durchbruch 1979 – 1987

In der Sportplatzfrage ging es nicht so recht vorwärts, bis am 30.06.1979 mit Hermann Schrödel ein langfristiger Pachtvertrag über das südliche Anschlussgelände geschlossen werden konnte. Am 14. Januar 1979 hatte zuvor Werner Roos die Vereinsführung als 1. Vorsitzender übernommen. Rainer Würsig stand wieder als Kassier zur Verfügung und führte die Budgetplanung für die Finanzverwaltung des Vereins ein. Der Verein hat 563 Mitglieder von denen 305 über 18 Jahre sind.
Am 21. September 1979 spricht sich die außerordentliche Mitgliederversammlung gegen ein zentrales Sportgelände in Wendelstein aus. Der Vorstand wird zum Kauf und zur Belastung von Grundstücken ermächtigt. Auf einen Schlag werden die vier Abteilungen Volleyball, Tennis, Kegeln und Leichtathletik gegründet. Die Gründungsabteilungsleiter sind Albert Forytta (Volleyball), Brenk Pallenschat (Tennis), Werner Semeniuk (Kegeln) und Ernst Zöls (LA).
Bei der JHV 1980 werden umfangreiche Satzungsänderungen beschlossen. Erstmals wird ein 3. Vorsitzender und ein Vereinsjugendleiter gewählt. Beide sind Mitglieder des Vorstandes. 1980 hat der Verein bereits 603 Mitglieder. Außerdem wird einer Beitragserhöhung zugestimmt.
Im Laufe des Jahres 1980 wird von Frau Miederer und von den Eheleuten Georg Mehl ca. 6.000 qm Abrundungsfläche gekauft, sodass bereits mit dem Bau von vier Tennisplätzen begonnen werden kann, die rechtzeitig zur Saison 1981 eingeweiht werden.
1981 steigen die Fußball-Damen in die Bezirksliga Nord auf. Die Fußball-Mädchen werden zum ersten Mal mittelfränkischer Meister und 3. bayerische Meister. 1987, 1988 und 1989 können sie den mittelfränkischen Erfolg wiederholen.
Zur JHV 1982 ist der TSV mit weit über 700 Mitgliedern der 14-stärkste Sportverein im BLSV-Kreis V Roth-Schwabach. Nur 7 Vereine haben ein ähnlich großes sportliches Angebot wie der TSV. Innerhalb von 8 Jahren wurde ein Mitgliederzuwachs von 68 % erreicht. Mit insgesamt sechs vom BLSV ausgebildeten Organisationsleitern verfügt der TSV über die höchste Dichte an Orga-Leiter-Lizenzen (Drobig, Günther, Herr1e, Mühling, Roos und Würsig) in ganz Deutschland. Der TSV habe sich dem “Jugend-, Freizeit- und Breitensport verschrieben”, gibt der 1. Vorsitzende Werner Roos die Richtung vor. Neben der Einführung einer Finanzordnung wird die Gründung einer Ski- und Wander-, sowie einer Schach-Abteilung beschlossen. Die Mitglieder Fritz Böhm, Karl Rösch und Johann Kanzler, die alle noch vor dem 2. Weltkrieg eingetreten waren, ernennt die JHV für 50jährige Mitgliedschaft zu Ehrenmitgliedern.

Fußball-Damen in der Bayernliga

1982 schaffen die Fußball-Damen den Aufstieg in die höchste bayerische Spielklasse, die Bayernliga Nord, in der sie bis 1987 spielen. Die Alten Herren der Fußballabteilung feiern ihr 10jähriges Jubiläum. Die Volleyball-Abteilung organisiert in der Schwarzachhalle das erste Turnier. Seit 1983 finden die Turniere in der Schulturnhalle in Wendelstein statt.
Zu Beginn des Jahres 1983 liegt die Mitgliederzahl bei knapp unter 800. Jeder 3. Röthenbacher ist somit Mitglied im TSV. Die JHV 1983 ernennt Heinz Gossler für 50jährige Mitgliedschaft zum Ehrenmitglied.
Am 19.6.1983 wird der neue A-Platz eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben. Die Tennis-Herren steigen von der Kreisklasse 4 in Kreisklasse 3 auf. Die Volleyballabteilung nimmt ab 1983 mit einer Mannschaft am Punktespielbetrieb teil.

5. Februar 1984: Beschluss zum Bau des Vereinsheimes

Die Mitgliederversammlung am 05.02.1984 beschließt mit großer Mehrheit den Bau des Vereinsheimes, den sogenannten 2. Bauabschnitt. Eine Woche vorher konnte die Marktgemeinde Wendelstein von der Familie Brunner das Gelände des B-Platzes ankaufen und langfristig an den TSV verpachten. Jedes Mitglied wird verpflichtet, innerhalb von drei Jahren 45 Arbeitsstunden zu leisten. Mit über 800 Mitgliedern errechnet der Vorstand bei 2348 Röthenbacher Einwohnern einen Organisationsgrad von 34 Prozent. 1985 steigt die Zahl dann sogar auf 39 Prozent. Der TSV ist der zwölftgrößte Verein im BLSV Kreis V. Im Laufe des Jahres 1984 wird ein siebenköpfiger Bauausschuss eingesetzt, der alle erforderlichen Arbeiten zum Neubau koordiniert.
Auf der JHV 1985 wird Ludwig Kronmeister als Referent für Öffentlichkeitsarbeit in den Vorstand gewählt. Er gehört dem Vorstand bis zum März 2009 an. Auf der JHV 2002 wird er für seine Verdienste zum Ehrenmitglied ernannt.
Grundsteinlegung am 2. August 1985
Die Grundsteinlegung zum Vereinsgebäude erfolgt am 02.08.1985; bereits am 23.11.1985 wird Richtfest gefeiert. Das Vereinsgebäude wird auf eigenem Grund und Boden errichtet, der im Mai 1985 von Hermann Schrödel erworben wurde.
Auf der JHV 1986 erfolgt die Gründung der Eisstockabteilung. Die 1. Eisstock-Herren schaffen einen Durchmarsch von der Kreisklasse C in die Bezirksliga A. Die Damen-Mannschaft steigt bis in die Landesliga auf. Die Volleyball-Herren steigen in die Kreisliga Süd-Ost auf.
In zielstrebiger Arbeit wird das Vereinsheim zwischen 1985 und 1986 fertig gestellt, so dass es am 20.06.1987 zum 60. Vereinsjubiläum eingeweiht werden kann.
Die JHV am 6. März 1987 findet bereits im neuen Sportheim statt. Die Versammlung beschließt alle Mitglieder, die mehr als 500 Arbeitsstunden oder eine größere Spende beim Bau des Sportheimes geleistet haben, zu Ehrenmitgliedern zu ernennen und ihnen einen Namensstein in der Ehrenwand zu widmen.
Die Gaststätte “St. Wolfgang Stuben” mit Vereinswirt Helmut Thiele eröffnet im Mai 1987. Die Kegelabteilung nimmt den Spielbetrieb auf. In der Turnabteilung werden erstmals Mutter- und Kind-Turnen sowie Aerobic angeboten.
1988 ist das Jahr der Konsolidierung und der sportlichen Höhepunkte in der Vereinsgeschichte. Am 25.126. Juni 1988 findet die bayerischen Meisterschaften der C-Junioren auf der Anlage des TSV statt. Die Fußball-Herren steigen nach 27 Jahren C-Klasse in die B-K1asse auf, die Fußball-Damen werden mittelfränkischer Bezirksmeister und die Fußball-Mädchen bayerische Meister mit einem 4:3-Sieg über Bayern München. Die 1. Tischtennis-Damen steigen als Meister der Landesliga in die Bayernliga auf, Garagen und Parkplätze werden fertig gestellt.

Die Bauherren treten ab

In den Jahren danach gibt es einschneidende personelle Veränderungen in der Zusammensetzung der Vorstandsmitglieder. Auf der JHV 1989 kandidiert Rolf Günther nach 8 Jahren nicht mehr als 2. Vorsitzender. 1991 stellen sich Werner Roos und Wilhelm Regensburger auch nicht mehr zur Wahl. 1993 scheidet Werner Schmittroth nach 11 Jahren als Schriftführer aus dem Vorstand aus. 1995 folgt dann der vorletzte Abschied der arbeitsintensiven und erfolgreichen „Vorstandsära Roos“ mit dem Rückzug von Schatzmeister Rainer Würsig. Herr Günther (1990), Herr Roos (1992), Herr Regensburger (1992) und Herr Würsig (1995) werden für ihre Verdienste mit der Goldenen Verdienstnadel ausgezeichnet. Herr Roos darüber hinaus 2001 zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Zuvor war nur Betty Krumholz (1976) mit der Goldenen Verdienstnadel ausgezeichnet worden. Als einziges Vorstandsmitglied, das seit 1986 der Vereinsführung angehört, verbleibt Ludwig Kronmeister.
Nachdem die Beiträge 10 Jahre stabil geblieben waren, beschließt die JHV 1989 eine maßvolle Beitragserhöhung und ermächtigt den Vorstand zum Bau einer Sommer-Eisstockbahn mit 7 Bahnen. Der Bau wird 1989 mit über 950 Stunden Eigenleistung in 317 Arbeitseinsätzen abgeschlossen. Außerdem wird ein fünfter Tennisplatz angelegt.
Die 1. Herren-Mannschaft steigt 1988/89 erneut auf. Als bis dahin größter Erfolg in der Vereinsgeschichte wird der Aufstieg ins Neumarkter Oberhaus, die A-Klasse gefeiert. Auch im Tischtennis hält die Siegesserie unvermindert an: Aufstieg in die Oberliga.
Zur JHV am 2. Februar 1990 kann der 1. Vorsitzende Werner Roos eine achtköpfige Delegation der Betriebssportgemeinschaft Stahl Wünschendorf bei Gera begrüßen. Der Verein stagniert bei unter 900 Mitgliedern. Werner Roos ist überzeugt, dass die nun vollendete Anlage “den Ansprüchen noch etlicher Generationen standhalten werde.” Zum Erhalt des Vereinsvermögens und der Sportstätten beschließt die JHV einen jährlichen Arbeitsdienst von 4 Stunden je Aktiver über 18 Jahren. Außerdem wird die Vorstandschaft ermächtigt, eine neue Flutlichtanlage zu beschaffen.
1990 wird mit dem Bau des Tennisunterstandes (später Tennishütte) begonnen. Die offizielle Einweihung der Tennishütte findet 1996 statt. Insgesamt werden ca. 2300 Arbeitsstunden für den Bau der Hütte geleistet. Erstmals findet ein Tennis-Jugendturnier beim TSV statt. Die 1. Tischtennis-Damen-Mannschaft wird Meister der Oberliga Süd und steigt in die Regionalliga Süd auf. Hinzu kommen zahlreiche Titel der Spielerinnen im Einzel, Doppel und Mixed.
Die 1. und 2. Mannschaft der Kegler steigt in die E- bzw. F-Klasse auf. In der Volleyballabteilung löst Norbert Biedermann nach 12 Jahren den Gründungsabteilungsleiter Albert Forytta ab, der von der JHV zum Ehrenabteilungsleiter ernannt wird. In der Saison 1990/1991 können die Volleyball-Herren den größten sportlichen Erfolg in der Vereinsgeschichte, die Meisterschaft in der Kreisliga Südost und den Aufstieg in die Bezirksklasse Süd feiern.
Zu Beginn der JHV 1991 erklärt der 1. Vorsitzende Werner Roos, dass er heute zum 14. Mal eine Mitgliederversammlung des TSV leiten werde und dies gleichzeitig seine letzte Amtshandlung sei. Unter seiner Leitung hat sich die Mitgliederzahl auf 831 nahezu verdoppelt. Mit 11 Abteilungen sei das sportliche Angebot, als auch die Sportanlage wesentlich erweitert und ein ansehnlicher Grundbesitz, auf dem sich das Sportheim, Tennisplätze, Garagen und Parkplätze befinden, erworben worden. Zum Nachfolger von Werner Roos wird Marktgemeinderat Eduard Ulmer gewählt.

Bewahren und Vervollständigen

1991 wird mit über 1100 Stunden der Eisstockstadel errichtet, der Parkplatz fertig gestellt und der B-Platz saniert sowie die Rasenfläche erweitert. Die 1. Eisstock-Mannschaft holt 1991 zum ersten Mal den Landkreispokal nach Röthenbach und die 1. Tischtennis-Damen-Mannschaft sichert sich durch einen 8:4-Erfolg beim Mitfavoriten RV Viktoria Wombach den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Dies ist der vierte Aufstieg in Folge. Außerdem war der TSV Ausrichter der bayerischen Meisterschaft der Fußball-Mädchen und es findet zum zweiten Mal die Abnahme des Bundeskegelsportabzeichen auf der TSV-Anlage statt.
Zur JHV 1992 hat der TSV 872 Mitglieder. Die Mitglieder ernennen Werner Roos und Wilhelm Regensburger zu Ehrenmitgliedern und zeichnen sie mit der goldenen Verdienstnadel aus.
1992 gelingt der Tennis-Bambini-Mannschaft der Aufstieg in die Bezirksliga. Am 24.07.1993 wird der Eisstock-Stadel offiziell eingeweiht. Das Dachgeschoss wird als TT-Trainingsstätte provisorisch ausgebaut. Jugendliche errichten eine Skate-Board-Rampe auf dem Sportgelände.
Im Oktober 1992 beginnt der erste Wirbelsäulenkurs. Als Gründungsabteilungsleiter wird von Übungsleiter Bernd Junglas Johannes Gerth gewonnen. Am 16.12.1992 feierte die Turnabteilung ihr 25-jähriges Bestehen mit einem bunten Programm.
1993 schafft die 1. Tennis-Herren-Mannschaft den Aufstieg in die Spielklasse K1. Die 1. Herren-Kegel-Mannschaft wird Meister der Klasse E und steigt in die Klasse D auf. Im September 1993 reaktiviert Uwe Köberlein die Ski- und Wander-Abteilung. Die Fußball-Herren werden Meister der B-Klasse und steigen in die A-Klasse auf.
Auf der JHV 1994 berichtet Georg Brunner über die Wiedergründung des Vereines 1954. Am 10.12.1994 werden ,,15 Jahre Volleyball in Röthenbach” mit einer Fotoausstellung im Rahmen eines Turniers gefeiert.
1994 erreichen die Fußball-Herren den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte, die Meisterschaft in der A-Klasse Neumarkt und den Aufstieg in die Bezirksliga. In weit über 50 Pflichtspielen zwischen dem September 1993 bis März 1994 bleibt die Mannschaft ungeschlagen.

Aufstieg in die Tischtennis-Bundesliga

Die 1. Tischtennis-Damen-Mannschaft steigt 1995 zum ersten Mal in die 1. Bundesliga auf, muss aber nach einem Jahr wieder absteigen. Auch die Herren-Mannschaft der Kegler schafft einen Aufstieg – in die Klasse C. Die Tennis-Junioren feiern den Aufstieg von der Kreisklasse 2 in K1.
Im April 1995 startet ein dritter Kurs für Wirbelsäulengymnastik. Vom 15.04 bis 23.04.1995 kann erneut das Bundeskegelsportabzeichen auf der Anlage des TSV abgenommen werden. Am 13./14. Mai 1995 findet das 21. „Schwarzachtal-Pokalturnier“ der Tischtennis-Abteilung statt.
Die JHV 1995 ernennt Rainer Würsig zum Ehrenmitglied und verleiht ihm die goldene Verdienstnadel. Mit Uwe Köberlein (Bayernliga) pfeift der höchstklassige Schiedsrichter in Mittelfranken für den TSV.
1996 wird die JSG (Jugendsportgemeinschaft) Wendelstein gegründet. Sie ist der Zusammenschluss aller Wendelsteiner Vereine im Fußball A- und B-Junioren-Bereich. Die Tennis-Damen steigen von der Kreisklasse 3 in die Kreisklasse 2 auf. Die 1. Herren-Mannschaft der Kegler schafft den dritten Aufstieg in Folge. Als Meister der Klasse C steigen sie in die neue Kreisklasse auf. In der Winterrunde 96/97 werden die Tennis-Junioren Landkreismeister. Neben dem B-Platz wird mit dem Bau einer Beach-Volleyball-Anlage begonnen, die zur 70 Jahr-Feier offiziell eingeweiht wird.
1997 feiert der TSV am 27. Juli seinen 70. Geburtstag mit einem Festakt und Vorführungen. Bürgermeister Wolfgang Kelsch schreibt in der Festschrift: “Der TSV 1927 Röthenbach b. St. Wolfgang hat unserer Gemeinde Ehre gemacht.” 13 Vereinsmitglieder haben vor dem Fest in insgesamt 450 Arbeitsstunden das Haus in neuem Glanz erstrahlen lassen. beginnt mit dem Aufstieg in die Landesliga auf Eis für die nächsten Jahre eine Berg- und Talfahrt, Auf- und Abstieg wechseln nahezu im Jahresrhythmus. Die Tennis-Senioren steigen 1997 von der Kreisklasse 3 in die Kreisklasse 2 auf. Die Fußball-Frauen müssen nach 10 Jahren Zugehörigkeit zur Bezirksliga absteigen. Im Oktober wird das fünfjährige Jubiläum der Reha-Abteilung im Sportheim gefeiert. Die Zwillinge Jessika und Svenja Weikert holen bei der Deutschen Jugend-Meisterschaft im Tischtennis-Doppel den ersten deutschen Meistertitel für den TSV.
Am 22.01.1998 verstirbt die Trägerin der goldenen Verdienstnadel Betty Krumholz. Die Fußball-Herren werden 1998 Hallenkreismeister und steigen im selben Jahr in die B-Klasse ab. Der B-Platz muss erneut saniert werden. Die 1. Tischtennis-Damen-Mannschaft steigt wieder in die 1. Bundesliga, die Fußball-Frauen als Meister der A-Klasse-Ost wieder in die Bezirksliga und die D-Junioren in die Kreisliga Neumarkt auf, müssen aber nach einem Jahr wieder absteigen. Die Fußball-Frauen veranstalten am 6.12.1998 ihr 20. Frauen- und am 22.11.1998 ihr 19. Juniorinnen-Hallenturnier.

Aufbruch zu neuen Ufern

Die JHV am 5. März 1999 bringt eine fast komplett neue Vorstandschaft. Eduard Ulmer kandidiert nach acht Jahren nicht mehr als 1. Vorsitzender. Er zieht auf der JHV eine positive Bilanz und verweist auf die “sportlich und wirtschaftlich erfolgreichsten Jahre des Vereins” unter seiner Leitung. Zu seinem Nachfolger wird der langjährige Vereinsjugendleiter Jörn Verleger gewählt.
Außerdem beschließt die JHV umfangreiche Satzungsänderungen und ernennt die Mitglieder Georg Brunner, Ernst Beck, Johann Beck, Friedrich Wicklein, Heinz Meister, Dieter Meier und Bernd Bayer, die im Jahr der Neugründung eingetreten sind, zu Ehrenmitgliedern.
Im Laufe des Jahres 1999 verabschiedet der Verwaltungsrat eine neue Ehren- sowie eine Geschäftsordnung. Der TSV geht online. Er war einer der ersten Vereine im Landkreis Roth, der sein sportliches Angebot auch im Internet präsentiert. Über den Hauptverein wird unter www.tsv1927-roethenbach.de informiert, die Fußballabteilung ist unter www.die-gruenschwarzen.de zu finden. Sowohl die A- als auch die B-Junioren der JSG steigen 1999 in die Bezirksliga, die AH-Fußballer als Meister der Kreisklasse in die Kreisliga auf.
Am 16.12.1999 gibt der Wendelsteiner Gemeinderat grünes Licht zur Partnerschaft zwischen der polnischen Gemeinde Zukowo und der Marktgemeinde Wendelstein. Am 12.01.2000 beschließt der Verwaltungsrat des TSV, dass sich der TSV an dem Aufbau einer partnerschaftlichen Beziehung zur Gemeinde Zukowo aktiv beteiligen will. Vom 20. bis 23. Juli 2000 findet in Kooperation mit der JSG die erste deutsch-polnische Jugendbegegnung statt. Vom 10.-14.08.2001 fährt eine Jugendgruppe zum Gegenbesuch nach Zukowo. Zeitgleich haben die gemeinsamen C-Junioren des TSV Wendelstein/TSV Röthenbach/St.W. eine Fußball-Jugend-Mannschaft aus Zukowo zu einem Besuch nach Wendelstein eingeladen.
Die Eisstock-Herren steigen 2000 erneut in die Landesliga auf Eis auf. 2001 erfolgt der erneute Abstieg und 2002 der Wiederaufstieg.
Am 1. Juli 2000 veranstaltete der TSV seinen 1. “Tag des Sports”. Ziel dieser Veranstaltung ist die Darstellung des Vereinsangebotes gegenüber der Röthenbacher Bevölkerung und die Werbung von neuen Mitgliedern. Das sportliche Angebot des TSV soll nicht nur vorgeführt werden, sondern zum Mitmachen einladen. Höhepunkt ist ein „Inliner“-Lauf quer durch die Marktgemeinde Wendelstein. Die Tischtennis-Damen erreichen die Endspiele im ETTU-Pokal, gewinnen zuhause überraschend und verlieren trotz 3:1-Führung in Budapest noch.
Die JHV 2000 beschließt die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge. Die JHV findet erstmals ohne die Ehrungen für langjährige Mitglieder statt. Zwei Wochen zuvor werden die Auszeichnungen für langjährige Mitgliedschaft am 02.03.2000 im Rahmen eines Ehrenabend übergeben.
In 2000 nimmt die Vorstandschaft Gespräche mit den anderen Wendelsteiner Vereinen, insbesondere dem TSV Wendelstein, über die Zukunft des Wendelsteiner Sportangebotes auf. Die beiden TSV kooperieren bereits seit einigen Jahren in der JSG Wendelstein (dem Zusammenschluss aller Wendelsteiner Fußball-Vereine im Bereich der A- und B-Junioren) und seit 2000 spielen auch die C- und D-Junioren unter einem gemeinsamen Namen. Die C-Junioren steigen sogleich in die Kreisliga auf.

TTC wird ausgegliedert

Das Aushängeschild des TSV 1927 Röthenbach/St.W. ist bis zum Ende der Spielzeit 2000/2001 seine Tischtennis-Damen-Bundesliga-Mannschaft. 1997 und 2001 wählen die Sportlerinnen und Sportler des Landkreises Roth die Mannschaft zur “Mannschaft des Jahres”. Im Mai 2001 wird die TT-Abteilung in den TTC „Femont“ Röthenbach ausgegliedert, mit dem der TSV über einen Kooperationsvertrag freundschaftlich verbunden ist.
In der Präambel zum Kooperationsvertrag heißt es: “Beide Vereine streben eine möglichst enge Kooperation an, um die gewachsenen Beziehungen zwischen den Vereinsmitgliedern zu erhalten. Beide Vereine verpflichten sich daher zur gegenseitigen Rücksichtnahme und weitestgehenden Berücksichtigung der anderen und gemeinsamen Interessen.” Beide Vereine gehören zusammen und die Mitglieder genießen weiterhin alle Rechte in beiden Vereinen. Die Verbindung zwischen den beiden Vereinen wird nicht zuletzt über eine gegenseitige Vertretung im erweiterten Vorstand bzw. dem Verwaltungsrat gesichert. Durch den Schritt sollen zusätzliche Finanzquellen für den TT-Bundesligabetrieb erschlossen werden.
Die 2001 erfolgte Sanierung der Schwarzachhalle begleitete der TSV konstruktiv. Der Ausbau des Dachgeschosses im Sportheim wird abgeschlossen, die erforderliche Sanierung der Terrasse in Angriff genommen und mit dem Umbau der Jugendräume begonnen. Am 30. Juni 2001 veranstaltet der TSV seinen zweiten “Tag des Sports”. Die Fußball-C-Junioren in die Bezirksliga und die Tennisdamen in die Kreisliga 1. Die Volleyballabteilung veranstaltet ihr 20.Turnier in der Schulturnhalle Wendelstein und der erste Baby-Basar der Vereinsjugendleitung wird in der Schwarzachhalle abgehalten.
Zur JHV 2002 hat der TSV 1927 Röthenbach/St.W. (nach Bereinigung der Mitgliederdatei) 949 Mitglieder. Die JHV am 8. März 2002 verläuft sehr kurz, weil zuvor an diesem Abend das Rückspiel im Tischtennis-Europapokal zwischen dem TTC Femont und 3B Berlin in Röthenbach stattfindet. Die TT-Damen erreichen die Endspiele, verlieren aber wie schon 1999. Bereits ein Jahr nach dem Abstieg gelingt aber der 1. TT-Damen-Mannschaft der Wiederaufstieg in die 1. TT-Bundesliga.
Die AH-Fußballer werden 2002 zum dritten Mal in Folge Hallenkreismeister. Die Eisstock-Herren steigen erneut in die Landesliga auf Eis auf. Damen aus der Turnabteilung schmücken zu Ostern den neu restaurierten Dorf-Brunnen. Seit dem Frühjahr 2002 kooperieren auch die E-Junioren mit dem TSV Wende1stein und bilden gemeinsame Mannschaften.
Am 15. Juni 2002 veranstalten die Vereinsjugendleitungen des TSV und des TSV Wendelstein ein gemeinsames Sport- und Spielfest auf der Kreissportanlage Wendelstein. Die D-Junioren steigen 2002 als Meister der Kreisklasse in die Kreisliga auf.
Wie in der JHV vom 8. März 2002 angekündigt werden die Gespräche zur Vereinsfusionierung mit Wendelsteinern Sportvereinen fortgeführt. Der 1. Vorsitzende Verleger stellte fest, dass die in der JHV 2001 vorgetragenen Gründe für eine Fusion weiterhin Gültigkeit besitzen. Die personelle Situation im Verein sei in vielen Abteilungen mehr als angespannt. An alle Abteilungen werde Ende Februar 2002, zur Vorbereitung weiterer Schritte, ein Fragebogen verteilt. Im März 2002 wird die Geschäftsstelle des TSV sowie die Mitgliederdatei von Angelika Verleger, der stellvertretenden Jugendleiterin, übernommen. Die Sportsfreunde Bernd Anders, Dieter Deckhart, Albert Forytta, Konrad Guhr, Werner Herrmann, Klaus Janisch, Armin Mayer und Rainer Weber haben den zweiten Teil unserer Terrasse saniert. Die Platten waren nach 15 Jahren uneben geworden und bedurften einer Sanierung.

75 Jahre TSV

Vom 12.–14. Juli 2002 feiert der TSV sein 75-jähriges Jubiläum auf dem Sportgelände an der Alten Salzstraße. Die Eröffnung und Bieranstich war am 12.07.2002 durch Schirmherrn Landrat Herbert Eckstein und Bürgermeister Wolfgang Kelsch.
Rahmenprogramm waren Fußball- und Beachvolleyball-Turniere sowie Live-Musik an den 3 Jubiläumstagen.
Am Sonntag, nach dem festlichen ökumenischen Gottesdienst, fand ein feierlicher Festakt statt. Musikalisch umrahmt wurde er vom 80-köpfigen Stadtorchester aus Wendelsteins französischer Partnerstadt Saint-Junien. Mit den Worten, „wer die Gegenwart gestalten und die Zukunft meistern wolle, müsse wissen, aus welcher Vergangenheit er komme“ leitete der 1. Vorsitzende Verleger seinen Rückblick auf 75 Jahre TSV ein.

Im Dezember 2002 kündigen 1. Vorsitzender Verleger und 3. Vorsitzender Werner Herrmann in den TSV- Nachrichten an, dass sie, unabhängig von einer Entscheidung über eine Fusion, bei der am 14.März 2003 stattfindenden JHV für ein Vorstandsamt wohl nicht mehr zur Verfügung stehen würden.
Die Jahreshauptversammlung (JHV) 2003 verlieh TSV Ehrenmitglied Armin Mayer für dessen langjähriges außerordentliches Engagement die höchste Vereinsehrung, die Verdienstnadel in Gold. Zu neuen Ehrenmitgliedern werden Brigitte Seidel und Josef Joachimstaller für ihre ehrenamtlichen Verdienste um den Frauenfußballsport ernannt.
Bei den anschließenden Neuwahlen wurde die alte Vorstandschaft mit Ausnahme des 2. Vorsitzenden Steinberger im Amt bestätigt.

Zeitenwende: Eine Frau an der Spitze

Als Konsequenz auf die Ablehnung der Fusionierung findet am 05.06.2003 eine außerordentliche Mitgliederversammlung mit Neuwahlen der Vorstandschaft statt.
Zum ersten Mal in der 76jährigen Vereinsgeschichte wählt diese Mitgliederversammlung eine Frau an die Spitze des 900 Mitglieder umfassenden Sportvereins. Yrsa Bettina Baehr löst als 1. Vorsitzende Herrn Jörn Verleger ab. Der 2. Vorstand wird an Eberhard Konzack, der 3. Vorstand an Karl Sauerbrey übertragen.
Zum 1. Schatzmeister wird Walter Schneider sowie zum 1. Schriftführer Martin Junglas gewählt. 1. Referent für Öffentlichkeitsarbeit verbleibt der aus der alten Vorstandschaft stammende Ludwig Kronmeister der dieses Amt nunmehr seit 1983 ausübt.
Mit der höchsten Vereinsehrung, der Goldenen Verdienstnadel, würdigte die Mitgliederversammlung die Arbeit von Ludwig Kronmeister und folgte dem einstimmigen Votum des Verwaltungsrates.
Per Akklamation wurden von dieser Mitgliederversammlung Uschi Kronmeister als Vertreterin des Referenten für Öffentlichkeitsarbeit, Andre Schneider als Vertreter des Schatzmeisters und Pascal Nagat als Vertreter des Schriftführer gewählt.
Gleich in diesem Jahr 2003 steigt die 3. Herrenmannschaft der Eisstockabteilung in die Kreisliga auf.
Die 1. Fußballballmannschaft kehrt nach 5 Jahren Abstinenz in die Kreisliga Neumarkt zurück, in eine wunderbare Liga, die für die Grün-Schwarzen angemessen ist. Leider sind die Fußballdamen, trotz Steigerung in der Rückrunde, abgestiegen und spielen in der neuen Saison in der Bezirksliga Ost.
Die neue Vorstandschaft unter Yrsa Bettina Baehr führte einige Veränderungen ein:
Sitzungen werden nunmehr öffentlich abgehalten.
Sitzungsprotokolle werden im Internet veröffentlicht.
Sitzungstermine werden in den TSV-Nachrichten angekündigt.
Jedes neue Mitglied wird mit einem Bonusheft belohnt in dem verschiedene Gutscheine von Kooperationspartnern des TSV Röthenbach enthalten sind.
Es findet ein Versuch statt, die unterschiedlichen Wendelsteiner Vereine zu einer Kooperation zu bewegen. „Können wir Wendelsteiner Vereine nicht viel mehr erreichen, wenn wir zusammenspielen?“ meint Yrsa Bettina Baehr. Als Zeichen, dass der TSV Röthenbach allen Vereinen gegenüber aufgeschlossen ist, wird die Zweitmitgliedschaft eingeführt. Im Jahre 2009 wurde diese aber wieder abgeschafft, da von der Kostenstruktur der Zweitmitgliedschaften wenig Effizienz vorhanden war, insbesondere da andere Vereine dieses Angebot ebenfalls nicht mit begleitet haben.
Rainer Würsig wird neuer Ehrenamtsbeauftragter des TSV Röthenbach. In dieser Funktion arbeitet er eng mit der Vorstandschaft zusammen.

Eine neue Abteilung wird gegründet: Traditionelles Bogenschießen

Unter TOP 13 der 5. Sitzung des Vorstandes vom 15. Oktober 2003 wird einstimmig die Gründung der Abteilung Traditionelles Bogenschießen beschlossen. Die kommissarische Führung bis zur endgültigen Bestätigung in der Mitgliederversammlung 2004 wird durch Martin Distel und Bernhard Hölzl wahrgenommen. Als Sportgelände überlässt der Administrator der Schlüsselfelder Familienstiftung, Baron Hans-Karl Kreß von Kressenstein, großzügigerweise die “alte Sandgrube” an der Radwiese den Bogenschützen. Im Lauf der folgenden Jahre wird diese Abteilung anwachsen und zu einer tragenden Säule des TSV werden.

Endlich hat der Verein seit dem 5. November 2003 wieder eine neue Vereinsjugendleiterin: Heike Wendelsberger. Ihre Aufgabe ist unter anderem die Vertretung der Interessen der Sportjugend in der Vorstandschaft.
Die Fußballabteilung ist auch dieses Jahr wieder mit einer Bude des Vereins erfolgreich am Wendelsteiner Weihnachtsmarkt vertreten.
Am 20.12.2003 findet in den Wolfgangstuben die alljährliche Weihnachtsfeier mit Stars der „Comödie Fürth“ und dem fränkischen Mundartkünstler Maximilian Kerner statt.